Jugendarbeit – Digitalisiert euch!

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) ist die Lobbyorganisation, die die Belange der Jugendarbeit gegnüber der Öffentlichkeit und auf (bundes-)politischer Ebene in Berlin vertritt. Für die dort herausgegebene Zeitschrift “Jugendpolitik”, habe ich folgenden Fachbeitrag geschrieben. (&tldr am Schluss)

Social Media – wir müssen reden!

Die Welt verändert sich, ständig, immer, überall! Aus Sicht von „Jugendarbeitern“ eigentlich eine Selbstverständlichkeit, schließlich besteht die tägliche Arbeit aus dem Umgang mit denen, die neue Ideen in die Gesellschaft bringen, die Grenzen austesten und dadurch die eigene Persönlichkeit definieren. Wie geht man aber damit um, wenn diese Grenzen plötzlich nicht mehr greifbar sind? Wenn sie virtualisiert werden und die persönliche Erfahrung von Grenzen plötzlich über den eigenen fassbaren und lokalen Horizont hinausgeht? Jugendarbeit lebt vom „sozialen Netz“, vom Beziehungsgeflecht zwischen den Jugendlichen. Dieses Geflecht zu erkennen und jungen Menschen darin Orientierung und Halt zu geben, dafür werden Pädagogen ausgebildet.

In einer analogen Welt ist dieses Netz ein greifbares. Wer sitzt in der Schule neben wem und neben wem eben nicht? Wer darf im Jugendhaus mit an den Kicker oder wer wählt wen beim Fußball in die eigene Mannschaft? All das ist nach außen sichtbar, beherrschbar und Teil der Jugendarbeit. All diese Beispiele sind Plattformen, für deren Nutzung Pädagogen ausgebildet und geschult werden. Sie sind Teil einer „greifbaren“ und analogen Welt. Für Heranwachsende bilden diese Plattformen den Raum für das eigene Erleben, das Finden eines Weges, bieten aber auch die Möglichkeit, die Richtung zu ändern und Neues auszuprobieren.

Kommunikation ist dabei ein entscheidender Faktor. Über das gemeinsame Gespräch baut sich Vertrauen auf, die einzelnen Punkte des Netzes werden miteinander verknüpft und neue Ideen transportiert. Manchmal sehr direkt und frontal, manchmal auch über Umwege. Fast immer aber im Dialog, eigentlich immer über Ausprobieren, Interpretieren und Teilhabe.

Und plötzlich ist da das Internet, ist da „Social Media“. Es ist unsichtbar, es benötigt Geräte, eine Internetverbindung. Die Nutzung verstößt gegen Datenschutzvereinbarungen, Arbeitszeitregelungen, IT-Sicherheitsrichtlinien, gegen das Urheberrecht und garantiert innerhalb von kürzester Zeit die Auseinandersetzung mit einem ganzen Heer von Anwälten, Geheimdiensten und sonstigen Gestalten, mit denen früher höchstens die ganz schweren Jungs zu tun gehabt hätten. Aber trotzdem ist es nur wenige Klicks entfernt!

Social Media nutzt jeder, mit wenigen Ausnahmen, aber um dieses kleiner werdende „gallische Dorf“ soll es hier nicht gehen. Die kritische Frage, die in diesem Kontext häufig gestellt wird: Wie kann eine ganze Generation von „Digital Natives“ sehenden Auges intimste Daten einer Maschine anvertrauen – einer Maschine, die mit anderen Maschinen kommuniziert, Schlüsse zieht und die plötzlich in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen.

Und trotzdem nutzt Social Media in irgendeiner Form jeder, die „Nichtnutzer“ sind inzwischen die Minderheit. Was bei den unter 30-Jährigen inzwischen abgeschlossen ist, wiederholt sich gerade bei den Senioren. Einer Personengruppe, die damit umgehen muss, dass die eigene Mobilität schwindet, dass der Kontakt zu Kindern und Enkeln immer weniger wird, weil man nicht mehr an einem Ort wohnt. Facebook & Co. befriedigen hier ein Bedürfnis nach Nähe. Die eigenen Enkelkinder jeden Tag sehen zu können, obwohl die Familie nicht im selben Haus, der gleichen Stadt, ja nicht einmal auf dem gleichen Kontinent wohnt. Kein Problem. In Kontakt mit alten Freunden bleiben, obwohl eine Reise beschwerlich wird. Ein Buch aus der Bibliothek entleihen, obwohl der Weg in die Stadt weit ist und Bücher schwer zu tragen. [enter a abgefahrenes Beispiel by yourself!] Die Digitalisierung macht das möglich, sie schafft Nähe und ermöglicht das Be- sowie das Entstehen von Netzwerken.

Die sozialen Netzwerke sind die neuen Feuerstellen unserer Gesellschaft. Das Feuer, an dem man sich wärmt, mag nur ein virtuelles sein, es erfüllt aber ganz hervorragend seine Grundfunktion: Sammelpunkt und Plattform für Gespräche zu sein. Vorteil des virtuellen Feuers: Es ist entkoppelt vom Raum, weil virtuell – es ist entkoppelt von der Zeit, weil digital gespeichert. Dadurch geht natürlich viel „Lagerfeuerromantik“ verloren, aber die andere Aufgabe – nämlich gemeinsame Austauschplattform für Informationen, Geschichten und Neuigkeiten zu sein – wird ganz hervorragend erfüllt.

Jetzt ist da noch dieses „wir müssen reden“. Der Dialog – in der echten, einer analogen Welt, Kern der Arbeit – wird plötzlich kompliziert. Eingespannt in immer enger werdende Arbeitsprozesse, wächst die Erkenntnis, dass es unmöglich ist, bei den ganzen kleinen vor sich hin lodernden Feuerstellen dabei zu sein, einen Dialog zu führen. Findet der Dialog in einer Facebook-Gruppe statt, so hat die Information Bestand und ist nur eine Beitrittsanfrage entfernt – ist es ein temporärer Skype-Chat, dann ist die Feuerstelle schon wieder weg, kaum dass man sie bemerkt hat.

Diese Tatsache als Problem zu empfinden, beruht auf einer falschen Erwartungshaltung. Auf der Erwartungshaltung, plötzlich mehr kommunizieren zu müssen, nur weil es mehr Möglichkeiten dazu gibt. Diese Annahme ist falsch. Die Herausforderung an die veränderte Kommunikationswelt ist, die eigenen Botschaften und Informationen in eine Form zu bringen, in der sie überhaupt zugänglich sind. Die Aufgabenstellung, die sich aus dieser Situation ergibt, ist also eigentlich ganz einfach: Digitalisiert euch!

Digitalisiert euch!

Um zu erklären, was hinter diesem Appell steckt, macht man am einfachsten einen kurzen Ausflug in prähistorische Zeiten: Vor rund 40.000 Jahren standen Steinzeitjäger vor einer Herausforderung: Das Wissen über gute Jadgplätze wurde von Gruppe zu Gruppe mündlich weitergegeben. Das klappte irgendwann nicht mehr. Ich vermute mal, der Grund war ein disruptiver Technologiesprung, vergleichbar mit der Erfindung des Internets oder der beweglichen Lettern im Buchdruck. Nehmen wir einfach einmal an, die neue Technologie war, Hunde als Tragetiere zu nutzen. Als direkte Folge setzte eine vermehrte Wanderbewegung der Gruppen ein, die einzelnen Gruppen trafen sich nicht mehr so häufig und hatten damit weniger Gelegenheit zum Austausch von Informationen. Essenzielles Wissen drohte verloren zu gehen. In dieser Situation kam jemand auf eine geniale Idee: Warum nicht einfach die Information an einem zentralen Ort speichern und somit für alle verfügbar machen? Gesagt – getan, die Erfindung der Höhlenmalerei war erledigt.

Aus der Erkenntnis, eben nicht an jeder Feuerstelle mitquatschen zu können und tolle Jagdstorys sowie Sammelplätze für besonders schmackhafte Beeren zum Besten zu geben, entstand die Idee eines zentralen Anlaufpunktes. Da die Speichertechnologie zu dieser Zeit noch nicht wirklich fortgeschritten war, nutzte man als Medium einfach das, was da war: eine Höhlenwand. Dann passierte erst mal lange nix und in den vergangenen 5.000 Jahren ging es dann Schlag auf Schlag: Erfindung von Sprache und dann von Schrift als „normierte Formatierung“, Erfindung von Papyrus & Co., um die Informationen mobil zu machen, Erfindung von beweglichen Lettern im Buchdruck, um die Informationen im großen Stil vervielfältigen und somit verteilen zu können. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung leitete der Telegraf ein, der Information komplett vom Medium abkoppelte und in elektrische Signale verwandelte. Das Internet und der persönliche PC sind eigentlich nichts anderes als persönliche Telegrafenstationen, wobei die Signaldichte deutlich zugenommen hat.

What’s next? Mobile first!

Dieses Schlagwort, im Online-Marketing wie der Heilige Gral gehandelt, gibt die Richtung vor: Nachdem die meisten Informationen inzwischen komplett digital verfügbar sind und wir dabei sind, Infrastruktur in Form von Mobilfunk- und WLAN-Netzen auszubauen, verändern sich auch die Empfangsgeräte. War die Information vor zehn Jahren komplett an eine feste Schnittstelle gebunden, meist in Form des PCs auf dem Schreibtisch, entwickeln sich Laptops, Tablets und Smartphones inzwischen zu Standard-Schnittstellen für die digitale Welt. Der nächste Schritt sind die „Wearable Computer“, also Geräte, die einfach da sind, die wie Kleidung getragen werden. Heute noch unvorstellbar … So ein bisschen wie Smartphones Anfang der 1990er-Jahre.

Was gerade passiert, ist eine Umkehrung des Problems der Steinzeitjäger: Trotz großer Distanzen ist der Dialog ständig möglich. Das führt zu einer unglaublichen Zunahme von Informationen, die Dialoge werden zu einer Kakofonie, einem Gezwitscher. Um hier trotzdem noch an relevante Informationen zu gelangen, gibt es eine einfache Taktik, die so simpel ist, dass sie bereits vor 40.000 Jahren funktionierte: Man speichert die Information. Hat man früher einfach gesagt, in welcher Höhle die Malerei zu finden ist, verschickt man heute einen Link. Diese Entwicklung trägt quasi schon die nächste Iteration, also den nächsten Entwicklungssprung, in sich: Wenn eh nur ein Link verschickt wird, ist es dann überhaupt noch wichtig, alle Informationen an einer zentralen Stelle gespeichert zu haben? Im Fall der Jugendarbeit würde ich das klar bejahen. Denn die eigene Plattform ermöglicht die Recherche, auch für Nutzer, die unter Umständen nicht so viel Erfahrung in der Mediennutzung haben. Für einzelne Kampagnen oder Aktionen, kann aber durchaus eine temporäre Plattform, z. B. ein tumblr-Blog, infrage kommen, denn hier ist der Mehrwert ja die inpiduelle, zeitnahe Information.

Digitalisiert euch! Dieser Appell richtet sich an Jugendarbeiter. Geht davon aus, dass ein Großteil der Menschen, mit denen ihr täglich zu tun habt, bereits digitalisiert ist. Sie haben quasi alle in irgendeiner Form Zugriff auf eine Schnittstelle in die digitale Welt, in das Social Web. Macht eure Informationen digital verfügbar, verlinkbar, likebar! Nur so gebt ihr den Menschen überhaupt die Möglichkeit, für das eigene Erleben, das Finden des eigenen Weges und bietet ihnen damit auch die Möglichkeit, die Richtung zu ändern und Neues auszuprobieren.

Digitalisiert euch! Dieser Appell richtet sich auch an die Politiker und Amtsträger in der Jugendpolitik. Ihr schafft die Rahmenbedingungen, in der Jugendarbeit stattfindet. Jugendarbeit ist immer Veränderung und Neues, ist Zukunft. Es geht darum, die Gelegenheit zu geben, gesellschaftliche Werte und Normen kennenzulernen und eigene Grenzen auszuprobieren. Im Umgang mit der Digitalisierung helfen also weder Verbote noch Ignoranz. Zu tief ist die Digitalisierung bereits im täglichen Leben fortgeschritten. Eure Aufgabe ist jetzt also, Bedingungen zu schaffen, in denen eure Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht ständig das Gefühl haben, gegen interne Richtlinien, Bestimmungen und Verträge zu verstoßen. Jugendarbeit braucht Sicherheit und Kontinuität sowie das Signal, dass ihr euren Leuten vertraut!

&tldr; – Liebe Jugendarbeiter, digitalisiert euch! Packt eure Informationen wohin auch immer und teilt die Links in alle Welt!
Liebe Jugendpolitiker und Amtsträger: Zeigt euren Mitarbeitern, dass sie euer Vertrauen genießen, dass sie auch mal ausprobieren dürfen und fordert das sogar von ihnen. Eure Aufgabe ist es, dafür einen Rahmen zu schaffen, der so gestaltet ist, dass er die Arbeit fördert und nicht verkompliziert.

Über den Autor: Peter Scheffler, Jahrgang 1982, SocialMedia Pfadfinder und Online-Marketing Consultant bei der Firma User Centered Strategy in Erlangen (http://www.ucstrategy.de) und ehrenamtlich in der Bundesleitung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, dem größten evangelischen Pfadfinderverband in Deutschland. (http://www.vcp.de)

Raspberry für einen, der zu faul für Linux ist

Mein Raspberry PI im vollen Betrieb, mit USB Netzteil, 16GB SD Card und schickem gelben Netzwerkkabel.

Warum ich Linux hasse! Ender der Neunziger hatte ich einen topaktuellen Pentium I Rechner mit allen Schikanen. Da lief Window 98 drauf und das war damals o.k. Ein Nerdkumpel erzählten mir irgendwas von Linux. Super dacht ich, auf geht’s und dann hab ich erfahren, dass ich die Treiber für mein CD-ROM Laufwerk selbst programmieren muss. Der Rest ist Geschichte und Linux war nie ein Teil davon.

Vor kurzem ist mir dann ein Raspberry Pi Modell B über den Weg gelaufen. Kann man tolle Sachen damit machen, die Idee war z.B. eine Windowfarm oder sowas in die Richtung… aber das war ja wieder diese Linux, Debian oder dieses komplizierte Zeug halt.

O.k irgendwann dachte ich dann, bevor Du Dir einen AirPlay Station kaufst, probierst Du erstmal ob es mit dem Raspberry Pi geht (angeblich ja ganz simpel) und Tada… zwei Stunden später erschien das Airplay-Symbol in Spotify auf dem iPhone…

Notwendig war dafür ein bisschen Recherche, durch die ich jetzt eine schöne Liste zusammen habe, mit der ich von Mac (OSX 10.9.1) in zwei Stunden einen Raspberry Pi  Airplay Server zusammenkonfigueriert habe. Das Ganze über VNC und ohne Tastatur/Maus oder Bildschirm am Raspberry.

Hardware:

Software

Das Ganze dauert mit allen Downloads usw. ca. 2 Stunden.

Weiter geht’s entweder mit dem Ausbau als Medienserver (RASPbmc) oder dem fliegenden Raspberry, der Bilder macht und auf instagram postet (http://tcrn.ch/1hOhgAB)

 

 

 

 

Instagram Travellog Dezember 2012

Radl-Tour ins Fürther Land zum Start

Das wunderschön milde Wetter hat im Dezember gleich noch mal eine kleine Fahrradtour ermöglicht:

#weather #instaweather #instaweatherpro  #sky #outdoors #nature #world #love #followme #follow #beautiful #instagood #fun #cool #like #life #nice #happy #colorful #photooftheday #amazing #fürth #germany #day #autumn #cold #de

Regnitz Auen im Dezember #fürth #autumn #bavaria

Ein paar mal nach München

Der Jahresabschluss brachte ein paar Fahrten nach MUC.

#opel #kadett #carporn

Alter Peter #münchen #munich #bavaria

Und natürlich das weihnachtliche Nürnberg, das leider nicht besonders wintertlich war.

Königstor #nürnberg #nuremberg #bavaria #germany #christmas #weihnachten

#crowded

Zum Jahreswechsel: Allgäu, Dresden und Ludwigsafen

Eiskunstlauf in Vollendung... oder so

#strand #winter #austria #plansee #alps

Draußen Schnee und kalt, in der Hütte der #bullerjahn

Heidelberg Alte Brücke

Frauenkirche #Dresden

Schloss Heidelberg

Cloud Speicher

Cloud-Lösungen sind ein großes Feld, das sich in drei Gruppen einteilen lässt:

1. Cloud-Anbieter

Im Endeffekt alles ziemlich genau gleich. Solide Online-Plattformen, die Deine Daten auf Servern ablegen und gut handhabbar sind (Browser, App, Desktop) Hauptkritikpunkt: Deine Daten werde auf “Amazon Cloud” Servern (oder vergleichbar) abgelegt werden. Diese Server stehen in den USA und können damit jederzeit von amerikanischen Behörden “nach Belieben” durchsucht werden. Positiv daran ist, dass Amazon Cloud mit Abstand der größte Anbieter für Cloud-Lösungen ist und es kaum ein System geben wird, dass besser geschützt wird.

2. Deutsche Medienunternehmen mit Cloud-Lösungen

Es gibt einige Deutsche Anbieter (nicht vollständig)

Hauptkritikpunkt aus meiner Sicht ist hier, dass die Lösungen nicht annähernd so ausgereift sind wie Dropbox & Co. und die Anbieter diese Dienste nur anbieten um die Nutzer als Kunden für andere Dienste zu gewinnen. Wenn Du bereits einen der Dienste eh schon nutzt (z.B. T-Home Fernsehen u.ä.), dann können diese Zusatzangebote Sinn machen.

3. Konzerne mit Cloudspeicher

Eigentlich ganz gute Lösungen, speziell die von Google und Apple aber nur für sehr spezifische Anwendungsfälle. Microsoft Skydrive versucht so Mix aus allem zu sein, mag ich persönlich nicht, weil’s von Microsoft ist.

=> Für mich keine wirklichen Alternativen zum einfachen “Backup” persönlicher Daten.

Mein persönliche Empfehlung:

  • Dropbox kostenlos und mit ein paar Tricks erweitert (oder 100GB Variante für 10 $/mtl.)
  • Grundsätzliche alle Daten in die Dropbox. (nicht nur Sicherungen)
  • Wichtige Daten werden verschlüsselt abgelegt. Dafür gibt’s verschiedene Möglichkeiten: https://www.boxcryptor.com/?lang=de oder https://agilebits.com/knox (uvm. Einfach mal “Dropbox Daten verschlüsseln” googeln).

Ansonten scheint http://www.cloudsider.com/ ein ganz guter Anlaufpunkt sein um die einzelnen Dienste miteinander zu vergleichen.

Die Erfindung des SocialMedia Mashup Travelblogs!

Auf Reisen sein ist nicht schwer, einen Travel(b)log führen dagegen sehr. Man verzeihe den Schüttel-Reim am Anfang, er gibt aber ganz gut die Aufgabenstellung “Travellog” wieder.

Für einen dreiwöchigen Roadtrip durch Namibia habe ich mir vorgenommen, regelmäßig einen Travelblog zu führen. Die Zielsetzung ist dabei ein bisschen Entertainment für die daheimgebliebenen zu bieten, aber natürlich auch hinterher nachverfolgen zu können, was eigentlich wann war und welche Highlights es so gab.

Als klassischer Travellog bietet sich ein “instant-Blog” auf den vielen Blogger-Plattformen (z.B. http://wordpress.com/, http://www.blogger.com/ usw.) an. In der Theorie eigentlich sehr schön. Zumindest für WordPress gibt es sehr schöne Templates, eine passable iPad App und die Möglichkeit via E-Mail zu bloggen. Hauptproblem: Die eigene Faulheit, v.a. im Urlaub!

Realistisch werde ich in den drei Woche Urlaub mich höchsten einmal am zweiten Tag hinhocken und die Infos/Bilder usw. zusammentragen, in eine lesbare Form bringen und dann in den Blog hochladen. Das ist so aufwändig und frisst so viel Zeit, das sich das spätestens beim dritten mal eh erledigt haben wird. Urlaubs-Prokrastination quasi.
Alternativen? Nach ein bisschen rumprobieren die Lösung:

“The Rise of the ScoialMedia Mashup Travelblog”

Grundidee

Ich bin mehr oder weniger eifriger Nutzer verschiedenster SocialMedia Kanäle: Facebook, Twitter, Instagram, tumblr, SoundCloud, SlideShare, Google+, Foursquare usw. Im Urlaubsland gibt es ein passables LTE Netz vorhanden ist und ein PrePaid-Datenvertag  ist für relativ günstiges Geld zu haben. Also warum nicht einfach die vorhandenen SocialMedia Kanäle wie gewohnt weiterverwenden.

But it’s all about the hub!

Damit ist zwar dann hinterher halbwegs nachzuverfolgen, wann ich wo war und was es dort an Bildern, Tönen usw. zu sehen gab, das Ganze ist aber sehr verteilt und bietet wenig Entertainment für die Daheimgebliebenen. Es braucht also einen zentralen Hub, auf dem alles zusammenläuft. Und dafür braucht es dann ein MashUp aus verschiedenen SocialMedia Kanälen, die untereinander schon sehr gut funktionieren aber mit ein bisschen Magic eben noch besser. Die Magic bringt in dem Fall IFFFT.

Die Kanäle und die Magic

Tumblr

Der Hub – Hier laufen alle Informationen aus verschiedenen Kanälen zusammenlaufen. Durch die iPad App gibt sich zusätzlich die Möglichkeit auch ausführliche Postings zu ergänzen. Einrichtung war ganz easy.
Für das Beispiel hier ergibt sich die Besonderheit, dass ich bereits vorher einen Tumblr-Blog hatte. Für den Travellog habe ich einen neuen Tumblr angelegt, was soweit ganz geschmeidig ging. Leider stellt sich hinterher heraus, dass die meisten SocialMedia App zwar über eine Tumblr-Connection verfügen, aber leider nur in den ersten Blog eines Accounts posten können. Stört normalerweise nicht, war aber hier sehr hinderlich. Details hab ich bei den einzelnen Kanälen dazugeschrieben.

Foursquare

Mein persönlicher Liebling unter den SocialMedia Netzwerken. Auf der Reise wird Foursquare (4sq) benutzt, um den Besuch von Plätzen zu visualisieren bzw. nachverfolgbar zu machen. Natürlich ist die Venue-Dichte in Namibia nicht annähernd so hoch wie in Deutschland, aber zumindest die touristisch interessanten Locations sind ganz gut versorgt. Beispiel Victoria Fälle.
4sq beherrscht nativ nur das teilen zu Twitter und Facebook, daher musste ich hier mit IFFFT nachhelfen: Mit dem Rezept http://bit.ly/iffft-4sq-tumblr werden 4sq CheckIns, die mit dem Tag #tumblr in der Beschreibung getaggt werden, automatisch in den Tumblr gepostet.
Schönes Feature: Inhalt des Posts ist die Karte der Location (plus weiter konfigurierbare Infos)

Instagram

Die “immer dabei Polaroid” des Web 2.0. ist die Hosentaschenergänzung zur DSLR Ausrüstung, die auch mit auf Reisen geht. Das iPhone geht mit auf Reisen und die Kamera reicht für Schnappschüsse auf jeden Fall aus, daher ist es obligatorisch, dass Instagram auch zum Zuge kommt.
Instagram kann zu sehr vielen Netzwerken teilen, u.a. auch zu Tumblr. Hier kommt aber das schon beschriebene Problem zum tragen, dass nur der erste Blog eines Accounts bedient wird. In meinem Fall ist daher auch wieder IFFFT zum Einsatz: Die Rezepte http://bit.ly/15WtwYc und http://bit.ly/15WtyPM posten Instagram Bilder bzw. Videos auf den Travellog. Tumblr übernimmt die Daten hier sehr schön.

SoundCloud

Ein etwas unterschätzes SocialNetwork ist ScoundCloud. Grade in fremden Ländern gibt es wenig, das spezifischer für einen Ort ist wie die Geräusche. Sei es das Brummen unsere Busses, mit dem wir durch Namibia fahren oder die Gespräche der Buschmenschen, bei denen wir einige Zeit verbringen werden.
SoundCloud beherrscht nativ das Sharing zu Tumblr, Facebook, Twitter und Google+. Im Fall von tumblr ist es leider wieder so, das nur der erste Blog im Account unterstützt wird. Daher gibt es auch hier wieder ein IFFFT Rezept: http://bit.ly/15Wul3k Kleiner Wermutstropfen: Leider gibt es als Trigger für Soundcloud nur die Erstellung eines public Tracks, daher wird alle tumb gepostet und nicht wie bei Instagram über einen Tag getriggert.

Pocket

Der kleine Sammler für alles was es so an WebLinks gibt mit dem entscheidenden Killerfeature “Später auf dem Handy/iPad Lesen”. Auch hier hab ich IFFFT bemüht: http://bit.ly/15WwHyY Im Moment noch nutzlos, aber evtl. ergibt sich vor Ort bei der Recherche ja die Gelegenheit.

Evernote

Hier hatte ich überlegt auch ein IFFFT Rezept anzulegen, mit dem dann Text-Postings automatisch erstellt werden. Leider gibt es als Trigger für Evernote nur “new shared note link” und das ist mir zu heikel, weil ich aus evernote auch schon mal nicht public Notizen verteile. Grundsätzlich wäre das aber zum posten denkbar.

Twitter

Eigentlich das Meta-Netzwerk für alles an Information. Leider nicht besonders harmonisch mit Tumblr zu verbinden. Tweeds einbetten wie in WordPress geht leider gar nicht und auch die Parameter, die in IFFFT zur Verfügung stehen bringen auch nach vielen Versuchen kein wirklich tolles Ergebnis. Ein kleines Rezept hab ich trotzdem gebaut: http://bit.ly/15WzN68 Das erzeugt aber einfach nur einen Text-Post, der als Inhalt den Tweet Text hat und den Link auf den Original Tweet.

Youtube/Vimeo

Da DSLR auch Video kann und auch eine GoPro mit nach Namibia kommt, überlege ich aktuell noch Vimeo/Youtube Sharing zusätzlich anzulegen. Auf der anderen Seite funktioniert das Embedding aus beiden Kanälen in Tumblr sehr gut. Wir werden sehen…

Facebook

Believe me! There is SocialMedia outside Facebook! Auf FB landen gelegentlich Links zu Tumblr Beiträgen oder Bildergalerien alle paar Tage. Man will ja die Daheimgebliebenen nicht zu sehr zuspammen ;-)

Der Namibia Mashup Travellog

Ganz zum Schluss fehlt natürlich noch der Link auf den Tumblr, wo der ganze Kram zusammenläuft: http://namibia2013.tumblr.com/

Bundestagswahl 2013 – Die Fürther Kandidaten

Voting from Flickr User Keth Ivey - http://www.flickr.com/photos/17218700@N00/480629716/

Heute war die Fürther Stadtzeitung im Briefkasten und im Amtsblatt war die Liste der Kandidaten für die Bundestagswahl 2013. Die Gelegenheit sich die Kandidaten gleich mal online anzuschauen.

Die Reihenfolge der Kandidaten entspricht der Reihenfolge im Amtsblatt. Stand ist der 07.08.13

 


Christian Schmidt - CSU

Christian Schmidt – CSU


Carsten Träger - SPD

Carsten Träger – SPD


Franz Fleischer, FDP

Franz Fleischer – FDP


Uwe Kekeritz, Die Grünen

Uwe Kekeritz – Grüne


Anny Heike - Die Linke

Anny Heike – Die Linke


Christian Schmidt Piraten Kandidat zur Bundestagswahl 2013 in Fürth

Hilmar Vogel – Piraten


Richard Vahlberg – NPD

Über den Kandidaten Richard Vahlberg sind leider nicht viele Information zu finden. Er scheint Jahrgang 1931 zu sein. Einige der Seiten, auf denen Informationen zu finden sind möchte ich hier nicht verlinken, eine entsprechende Google Suche sollte Interessierten aber weiterhelfen.


Wolfgang Thiele - AfD

Wolfgang Thiele – AfD


Joachaim Fulde - Freie Wähler

Joachim Fulde - Freie Wähler


Fahrradfahren rund um’ Oberallgäu

3 Tage, zu erwartende 35° und ein Fahrrad… Das ist der Plan:

1. Tag – Sonthofen – Elbigenalp

2. Tag – Elbigenalp => Balderschwang

3. Tag – Balderschwang – Einödsbach – Sonthofen

 

Yammer benutzen ich seit ca. 2 Jahren für den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder und das funktioniert mit inzwischen rund 60 Usern ziemlich gut. Yammer hat aber (in der kostenlosen Version) auch so seine tücken und der Support (auch die Sales Leute) sind ziemlich kurz angebunden, wenn man ihnen nicht gerade viel Geld überwiesen hat.

Jetzt bin ich über eine interessante Alternative gestolpert: http://glassboard.com/ – Macht auf den ersten Blick einen ganz vernünftigen Eindruck. Mehr Infos gibt es auch im Blog http://glassboard.com/blog/

 

Pfadfinderische Abkürzungen der Welt- und Europa-Ebene

Als Vorbereitung für die kommende http://www.europeanconference.de/ in Berlin (#14esgc) die wichtigsten Abkürzungen von WAGGGS und WOSM auf Europa- und Weltebene:

Abbreviation EN Abbreviation FR Full EN Full FR
APR RAP Asia Pacific Region Région Asie Pacifique
AR RA Africa Region Région Afrique
ArabR RArabe Arab Region Région Arabe
COO DGO Chief Operating Officer Directeur général chargé de opérationnel (= Mr Aidan Jones OBE)
ER RE European Region Région Européenne
ERC (1) CRE (1) European Regional Committee Comité Régional Européen
ERC (2) CRE (2) European Regional Conference Conférence Régionale Européenne
ESC (1) ESC (1)CMS (1) European Scout Committee Comité Européen du Scoutisme
ESC (2) CMS (2) European Scout Conference Conférence Européenne du Scoutisme
EuR REu Eurasia Region Région Eurasie
IAR RIA Interamerica Region Région Interamérique
RD Europe DR Europe Regional Director Europe Directeur Régional Europe (= Mr David McKee) WAGGGS
SG SG Secretary General Secrétaire général (= Mr Scott A. Teare)
WOSM OMMS World Organization of the Scout Movement Organisation Mondiale du Mouvement Scout
WSB BMS World Scout Bureau Bureau Mondial du Scoutisme
WSB-ERO BMS-BRE World Scout Bureau-European Regional Office Bureau Mondial du Scoutisme-Bureau Régional Européen
WSC (1) CMS (1) World Scout Committee Comité Mondial du Scoutisme
WSC (2) CMS (2) World Scout Conference Conférence Mondiale du Scoutisme

Windowfarm – Topfplanzen für Geeks

Mit Topfpflanzen ist jeder auf die eine oder andere Weise schon mal gescheitert. Meistens gab’s Probleme mit dem Gießen. Auf der re:publica 2012 hab ich dann eine Keynote von Bitta Reley gehört. Sie ist die Initiatorin des OpenScource Projekts Windowfarms.

Die Grundidee ist simpel: In einer normalen Wohnung gibt es wenig Platz für ein eigenes Beet, also baut man sich was, mit dem man die Beete auf kleinstem Raum unterbringt. Praktischer Nebeneffekt: Die Windowfarm gießt sich gleich noch (fast) von alleine!

Putting some Geekness: Das Projekt an sich ist mit den Bauanleitungen/Plänen, die in diesem Blogbeitrag zu finden sind relativ simpel umzusetzen. Der spannende Teil kommt durch ein bisschen elektronische Spielerei. Die Grundideen sind folgende:

  • Steuerung der Wasserpumpe über Arduino oder Raspberry Pi. Das sind beide kleine und kostengünstige Mikrocomputer, die mit ein paar (leicht zu erlernenden) Programmier Kenntnissen die Wasserpumpe steuern können.
  • Verknüpfung der Steuerung mit Umweltsensoren.  Die Pflanzen reagieren auf Umgebungsvariablen wie Licht und Feuchtigkeit. Daher macht es Sinn, dass die Steuerung der Wasserpumpe (und damit auch der Nährstoffversorgung) auf diese Umgebungsvariablen flexibel reagieren kann. Ziel: Verknüpfung der Steuerung mit Feuchtigkeits-/Helligkeits- und sonstigen Sensoren.
  • Solarbetriebene Steuerung. Die Windowfarm gedeiht am besten an einem sonnigen Plätzchen, da liegt es natürlich nahe die elektronische Steuerung auch mit Sonnenenergie zu betreiben. Ziel: Solarpanel mit Batterie zum Betrieb von Mikrocomputer und Wasserpumpe.

Inspiration

Wie’s weitergeht? Schau mer mal… Ideen und Anregungen immer gerne als Kommentar!

Tumblr Template Step by Step

Screenshot der Tumblr Webseite Bereich "About"

Tumblr ist eine ziemlich geniale und schnell Plattform um eine kleines Blog “schnell & schmutzig” aufzusetzen. Es gibt jede Menge gute und weniger gute Templates, die zum großen Teil kostenlos verfügbar sind. Manchmal möchte man doch was anpassen oder hat ein geniales HTML Template rumliegen, das man gerne verwenden möchte. Für diesen Fall hab ich folgende Stey-by-Step-Anleitung erstellt.

Step 1

Lass es bleiben, es ist unsexy, kompliziert und es gibt wunderschöne (kostenlose) Templates im Tumblr Theme Garden (http://www.tumblr.com/themes/)

Step 2

Dokumentation lesen oder zumindest das Standard-Template klauen, da sind nämlich alle Variablen drin: http://www.tumblr.com/docs/en/custom_themes

Step 3 - Das eigentliche Template. 

Am einfachsten Standard-Template zerlegen und in eigenes Template einfügen. Die Code-Blöcke (Variablen), die benötigt werden stehen alle im Standard-Template und sind gut dokumentiert.

Im Grunde genommen sind das ein paar Meta-Anagaben (Titel, Beschreibung) und die einzelnen Elemente, die im Content (Abschnitt {Posts} ) und in den einzelnen Post-Typen (z.B. {Text-Post} ) definiert sind.

Step 4 – Statische Files hochladen

Sexy geht anders, aber ganz ohne statische Files, wie z.B. Sprites oder CSS Files wird das templating doch recht hart. Also: http://www.tumblr.com/themes/upload_static_file

Die Alternative zu diesem Schritt ist die Files einfach auf einem eigenen Webserver abzulegen, ist grade im laufenden Prozess der Template-Erstellung deutlich einfacher. Ob bei dieser Lösung immer https:// notwendig ist, hab ich noch nicht ausprobiert.

Step 5: Hier kommt jetzt das harte Zeug

Bisher war das alles nur Kinderkram. Die Advanced Variablen stehen hier: http://www.tumblr.com/docs/en/custom_themes#appearance-options - Einfügen von Google Analytics, Advanced Customizing Options uvm.

Step 6: Wie kommt der HTML File eigentlich zu Tumblr?

Einfach im bestehenden Tumblr-Blog auf bearbeiten gehen, irgendein (kostenloses) Template auswählen und HTML bearbeiten. Und ab geht’s mit dem eigenen Template. 

Step 7 – Nix verstanden und verwirrt?

Dann hier die ausführliche Anleitung: http://buildthemes.tumblr.com/

Viel Spaß beim templaten und wem’s geholfen hat, der kann mit ja auf Tumblr folgen oder den Link als Kommentar posten!

 

Hallo Welt!

so lautet der erste Eintrag im persönlichen Blog von Peter Scheffler. Ich bin SocialMedia Pfadfinder bei der User Centered Strategy (UCS) in Erlangen.

UCS ist eine Beratungsfirma mit dem Fokus auf Social Media und Social Design, digtiale Strategien und User Centered Design. Vor langer Zeit habe ich bei der infowerk AG (und bei der printeria) Mediengestalter Print (FR Mediendesign) gelernt und an der Bayerischen Akademie für Werbung München ein berufsbegleitendes Studium zum Fachwirt Online-/Dialogmarketing absolviert.

Seit 2012 bin ich ehrenamtliches Mitglied der Bundesleitung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und beschäftige mich dort u.a. mit der verbandsinternen Kommunikation über verschiedne (digitale) Kanäle und das Mitgliederwesen des größten evangelischen Pfadfinderverbandes in Deutschland.

SocialMedia Profile

Den Rest kann man sich über meine verschiedenen SocialMedia Profile selbst zusammensuchen:

 

 

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